Am Morgen des 06.01.2026 wurden um 7.46 Uhr die Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehren Kleinwelka und Salzenforst zu einem holzverarbeitenden Betrieb nach Teichnitz alarmiert. Grund der Alarmierung war eine gemeldete Rauchentwicklung an einem Spänesilo.
An der Einsatzstelle bestätigte sich die Lage. Neben der Rauchentwicklung wurde eine deutliche Hitzeentwicklung im Inneren des Silos festgestellt. Zur weiteren Lageerkundung wurde unsere Drehleiter eingesetzt, um den Silokopf zu überprüfen. In diesem Zuge wurde das Silo vorsorglich von der angrenzenden Gebäudeinfrastruktur getrennt.
Aufgrund des bestehenden Gefahrenpotenzials entschied sich die Einsatzleitung für eine Brandbekämpfung mittels Inertgas. Das Technische Hilfswerk Bautzen führte eine Kernlochbohrung am Silo durch. Anschließend wurde eine größere Menge Stickstoff eingebracht, um den Sauerstoff zu verdrängen und den Schwelbrand kontrolliert zu ersticken. Die eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren konnten gegen 8.30 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.
Über die folgenden beiden Tage und Nächte wurden engmaschig Temperaturkontrollen durchgeführt. Zusätzlich wurde die Einleitung des Stickstoffes überwacht. Am Folgetag konnte bereits eine Temperaturreduktion verzeichnet werden. Im Verlauf wurde das Silo kontrolliert leer gefahren, unter laufender Stickstoffinsufflation. Über die Drehleiter kontrollierte ein Trupp unter Atemschutz das Silo von oben. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der Brand erstickt werden konnte.
Wir konnten zwei Tage später unseren Einsatz hier beenden und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.



