Die Bautzener Gerätehäuser und Feuerwachen

1694-1700

  • Das 1. Spritzenhaus entstand im Jahr 1694 zwischen 2 Pfeilern an der Ostseite des Petridomes.
  • Am Petridom wurden dann die 2 Spritzen untergebracht.
  • Diese 2 Spritzen waren bis dahin wahrscheinlich am städtischen Zimmerhof an der Äußeren Lauenstraße untergebracht.

1780 gab es bereits 4 größere Spritzenhäuser die sich auf das “Reichen-Viertel”, das “Lauen-Viertel”, das “Ortenburg-Viertel” und das “Wendische-Viertel”.

Am 19. August 1899 konnte der Bau am Kirchplatz der Feuerwehr übergeben werden, hier befanden sich 3 Stellplätze.

Das Spritzenhaus an der Salzenforster Straße in der Seidau wurde weiterhin genutzt wie auch einige andere Außenstellen. Später kamen dann noch Platzprobleme auf die schwierig zu beheben waren.

Einen endgültigen Ausweg aus aller Beengtheit konnte jedoch nur der komplette Neubau einer allen Anforderungen entsprechenden und erweiterungsfähigen Feuerwache sein. So gab es schon zu Beginn der 70er Jahre den Plan, an der Ostseite der Thomas-Müntzer-Straße eine neue Feuerwache zu errichten.

1992 bis heute

Dieser Plan wurde aber wieder verworfen. Im Jahr 1992 beauftragte der Stadtrat die Stadtverwaltung mit der Erarbeitung eines Programmes zum Bau einer neuen Feuerwache. Als Standort wurde nach langem Suchen das ehem. Scheunenviertel am Gesundbrunnenring gewählt. Nach dem Entwurf der Fa. “kplan” aus Siegen erfolgte nach Sicherstellung der Finanzierung am 1. März 2001 der erste Baggerhub, am 25.Mai 2001 die Grundsteinlegung und schon am 24. Oktober 2001 das Richtfest. Am 15. September 2002 konnte Bautzens neue Feuerwache, das nicht einmal in 18 Monate währender Bauzeit mit einem Kostenaufwand von 3,3 Millionen Euro geschaffen wurde. Der architektonisch interessante Zweckbau besteht aus drei miteinander verbundenen Baukörpern, einem 25m hohen Übungsturm und großzügig angelegten Frei- und Parkflächen.